Inklusionstag am 4. Mai in Montabaur

Das Thema Inklusion einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen, ist das Ziel des Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Am Samstag, 04. Mai 2019 wurde im Haus Mons Tabor u.a. auf ihre Rechte, Wünsche und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung und deren Angehörige aufmerksam gemacht.

Bereits seit 2012 wird dieser Inklusionstag als Open-Air-Veranstaltung in der Innenstadt Montabaur veranstaltet. In diesem Jahr musste wegen des schlechten Wetters in das Haus Mons Tabor ausgewichen werden. Trotzdem zeigte sich das Organisationsteam um Ruben Rhensius recht zufrieden über das Interesse der Besucher.

Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung bietet die Möglichkeit, dass Betroffene sich mit Besuchern u. a. darüber austauschen, was noch zu tun ist, um die Inklusion in Montabaur und dem Westerwald umzusetzen. In diesem Jahr lag der Fokus besonders Kinder und Jugendliche sowie auf Theater und Inklusion. Mit einem Theater-Workshop wurde das Thema in besonderer Weise aufgegriffen und das sehr gelungene Ergebnis auf der Bühne im Haus Mons Tabor eindrucksvoll dargestellt, was die Anwesenden mit reichhaltigen Applaus honorierten.

Zahlreiche soziale Einrichtungen gaben mit ihren Informationsständen Auskunft über ihre Arbeit. Neben dem Diakonischen Werk Westerwald und dem Angebot der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung Westerwald um Martin Willuweit und Rüdiger Merz, beteiligten sich am Aktionstag u. a. auch die Katharina-Kasper-Stiftung, die Stiftung Scheuern, die mit ihrem Fachbereich Intergra und der Gemeindenahen Psychiatrie über ihre Arbeit informierte u. v. a.

In ihren Grußworten sprachen Thomas Roth als Gastredner im Auftrag des Westerwaldkreises und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Ulrich Richter-Hopprich, über die Notwendigkeit dieser Veranstaltung. Integration spiele sich nicht in den kommunalen Gremien ab, sondern in den Köpfen aller Menschen, so der VG-Chef. Der Inklusionstag in Montabaur hat einmal mehr darauf aufmerksam gemacht, dass jeder Mensch das Recht hat, so zu leben, wie er ist und dass die Würde eines jeden unantastbar ist.

 

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