Veranstaltung am 14.06.22

Rechtliche und medizinische Aspekte der Patientenverfügung

Seit Jahren wird das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger gestärkt, Vorsorge für den Fall der Fälle zu treffen. Während für Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen inzwischen viele gut nutzbare Formulare und Vorlagen existieren, gestaltet sich dies bei Patientenverfügungen wesentlich schwieriger. Die Fragestellungen sind existentieller, persönlicher und von komplexer Art, um nachstehend nur die zentralsten zu nennen:

  • Was ist zu berücksichtigen, damit die Verfügung überhaupt beachtet wird?
  • Werden denn die persönlichen Wünsche tatsächlich berücksichtigt?
  • Was, wenn Bevollmächtigte nicht (mehr) stellvertretend handeln können?
  • Was, wenn sich Bevollmächtigte und Ärzte (Krankenhaus) nicht über medizinische Maßnahmen verständigen können?
  • Gibt es besondere Ausschlussgründe für die Nutzung einer bestehenden Patientenverfügung?
  • Wann macht eine Patientenverfügung zwingend Sinn und existieren Alternativen?
  • Was, wenn keine schriftliche Verfügung existiert, aber mündlich überlieferte Willensäußerungen?

Die Referenten stellen sich dem Thema aus ihren jeweiligen juristischen und medizinischen Blickwinkel und bieten breiten Raum für Diskussion und annähernde Beantwortung offener Fragen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle am Thema Interessierte und ebenso an bereits Verfügende und Bevollmächtigte einer bestehenden Patientenverfügung.

Der Eintritt ist frei – eine Anmeldung beim Betreuungsverein des Diakonischen Werkes, Herrn Uwe Sauer, Tel. 02663 9430-44 ist bis zum 10.06.2022 unbedingt erforderlich.

Referenten: Holger Bayer, Richter am Amtsgericht Westerburg und Dr. med. Volker-Alexander Schmitz, praktizierender Arzt in Arzbach

Ort: Kath. Pfarrzentrum, auf dem Kalk, 56410 Montabaur

Zeit: Dienstag, 14.06. 2022, 18:00 Uhr

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