Annelie Schöpping und Klaus-Dieter Berg vom Heimat- und Naturschutzverein Haiderbach e.V. besuchten die Tafelausgabestelle in Ransbach-Baumbach. Sie überreichten den ehrenamtlich Mitarbeitenden und Petra Strunk (Diakonisches Werk Westerwald) den Erlös der Weihnachtsverlosung in Höhe von 175,- €.

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Plötzlich war im Leben von Rüdiger Merz alles anders. Aufgrund einer chronischen Krankheit verliert der 45-Jährige 95 Prozent seiner Sehkraft. Seinen Job als Maler muss er aufgeben, und es beginnt eine Odyssee durch den deutschen Behördendschungel. „Ich kam mir hilflos vor; keiner hat sich für mich zuständig gefühlt“, erzählt er. Doch dann bekommt er neue Hoffnung.

Heute ist Rüdiger Merz Mitarbeiter eines neuen Projektes: der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB). Sie berät und hilft behinderten Menschen und deren Angehörigen. „Wenn es so ein Angebot schon früher gegeben hätte, hätte ich nicht zwei Jahre meines Lebens verloren“, sagt Rüdiger Merz heute.

Wie wäre es, einen Tag lang in eine völlig neue Rolle zu schlüpfen? Die Klienten der Westerburger Tagesstätte für psychisch Kranke haben es ausprobiert.

Die Fotoausstellung „Mein zweites Ich“ ist ab sofort in Mainz zu sehen. Das Projekt des Diakonischen Werks Westerwald zeigt Klienten der Westerburger Tagesstätte, die neue Seiten an sich entdecken und mithilfe einer Visagistin in eine andere Rolle schlüpfen. Diese bemerkenswerten und bewegenden Verwandlungen wurden in ausdrucksstarken Schwarzweiß- und Farbfotografien festgehalten.

Ergänzt wurde die Ausstellung auch durch einen Beitrag in der Landesschau Rheinland-Pfalz vom 17. April

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